Das neue
Papyrus Autor 8.5
ist da!

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Alexander Urbanek

Alexander Urbanek

Die Zeit schlug einen vollen Zirkel um mich. Hier steh ich nun als Kolporteur eigenen Schreibens.
Als kleines Kind fiel ich schon mit Floh zusammen in die Hütte Merlins. Mit einem gebrummten „Du bist zu spät", stellte er mich hinter Kassiopeia, die zu Bastian Balthasar Bux kroch. In einem wütenden Hagelsturm folgte ich Bilbo die Hänge des Nebelgebirges hinunter, nur um atemlos vor den Toren Mordors anzulangen. Die verzauberten Fenster der Anderswelt führten zu Katzen und ihren geheimnisvollen Geschäften auf dem Mond, der seinen Schein auf das Hochplateau von Leng warf.

Doch lebe ich nicht mit einer Katze zusammen. Nur der Schatten einer unbeschreiblich schönen Tochter der Bastet folgt mir. So schön, dass ihre grün-goldenen Augen mich aus jedem der Dreiecksgesichter heraus anblicken.

Andere Schatten wohnen mit mir in Bochum, dem schwarz ausgebrannten Herz einer industriellen Revolution. Andere Ideen überwuchern bereits die Wundränder, aber es schlägt nicht mehr feurig.

Alexander Urbanek über Papyrus:

"„Guck mal, ganz ohne Hände!“ Das ist das Gefühl, wenn man zum ersten Mal mit Papyrus arbeitet. Das Schreiben wird mühelos und der Text rückt einem nah. Da ist kein Programm, das um deine Aufmerksamkeit bettelt. Da sind keine Entscheidungen, die eigene Gedanken ablenken. Das Schreiben wird einem wie Atmen. Papyrus ist der kleine Gnom, der hinter den Helden eines Computerspiels herläuft und alles auf den Schultern trägt, was diese brauchen könnten, unmerklich aber aufmerksam! So ist Papyrus in seiner unaufdringlichen Notwendigkeit absolut zwingend für jeden, der ohne Geländer schreiben möchte!"

Das Lied der Stadt

Das Lied der Stadt

Fantasy | 124 Seiten | Book On Demand | ISBN: 978-1484986158 | Amazon.de

Andere Schatten wohnen mit mir in Bochum, dem schwarz ausgebrannten Herz einer industriellen Revolution. Andere Ideen überwuchern bereits die Wundränder, aber es schlägt nicht mehr feurig. Seit dem Mittelalter ist diese Stadt offen für jene, die bereit sind hier zu leben und unter ihr zu graben. Sie alle brachten Legenden und Sagen mit, die jetzt in der Erde schlafen, auf den Dächern hocken und ungesehen zwischen den Menschen einhergehen.
Die Zeit schlug einen vollen Zirkel um mich.

Ebenso wie die weißen Hunde um die Innenstadt Bochums. Sie wollen die Beute halten, welche inmitten der Besucher von Fußgängerzone und Einkaufsstraßen umgeht. Aus den Fensterschächten und von den Dachtraufen starren Wesen, so alt, dass sie in den Leib der Stadt eingewuchert. Aus den Schatten langen Hände, zu greifen, zu umarmen. Haltet Ausschau nach Muruman!